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    Raus aus dem Alltagstrott, rein in den Urlaub. 14 Tage im Sommer in Gemeinschaft erleben. Griechenland, Bornholm, Frankreich, Norwegen - unsere Freizeiten haben lange Tradition.

Von wegen alles aus

Written by wolfgang. Posted in Gedanken

Peter Lustig, David Bowie, Alan Rickman – alle weg. Alle gestorben. Wo sind die eigentlich jetzt? Nach dem Tod. Bowie selbst sagte mal: „Ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich verspreche, es wird nicht langweilig sein.“ Wenn man seine Geschichte anschaut, möchte man das glauben. Auf jeden Fall rechnete er damit, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht.

Andere sehen das nüchterner: Nach dem Tod ist alles aus, meinen sie. Nichts mehr. Maximal noch Schlafen. Aber das ist ja auch mehr als nichts. Wer sich mal so richtig schön ausgeschlafen hat, weiß, wovon ich spreche.

Manche leben so, als ob nach dem Tod alles vorbei ist. Sie glauben, dass sie alles in diesem Leben mitnehmen müssten. Nichts verpassen. Denn bald kommt das Ende. Das Leben als „die letzte Gelegenheit“, wie es die Sozialwissenschaftlerin Marianne Gronemeyer nennt. Den Himmel auf Erden erzwingen. Ganz schön stressig so ein Leben.

Andere wünschen sich, dass nach dem Tod alles aus ist. Sie benehmen sich so, als ob sie niemandem etwas schuldig sind und denken, dass sie sich mit ihrem Tod einfach so verdrücken könnten. Ich denke auch an Mächtige, Diktatoren, Kriegstreiber, die das Leid vieler Menschen auf dem Gewissen haben. Alleine wegen ihnen glaube ich an die Auferstehung von den Toten. Alles kommt noch mal auf den Tisch.

Wie Kurt Marti in seinen „Leichenreden“ so wunderbar kraftvoll formuliert:

das könnte manchen herren so passen
wenn mit dem Tode alles beglichen
die herrschaft der Herren
die knechtschaft der knechte
bestätigt wäre für immer

das könnte manchen herren so passen
wenn sie in ewigkeit
herren blieben im teuren privatgrab
und ihre knechte
knechte in billigen reihengräbern

aber es kommt eine auferstehung
die anders ganz anders wird als wir dachten
es kommt eine auferstehung die ist
der aufstand gottes gegen die herren
und gegen den herrn aller herren: den Tod.

Christus ist auferstanden. Der Tod ist besiegt. Das ist die Osterbotschaft. Das ist der Grund unserer Freude.

Deshalb müssen wir nicht mehr durch dieses Leben hetzen, um nichts zu verpassen. Deshalb können und sollen wir ungerechte Mächte und Systeme in Frage stellen und an ihre Verantwortung erinnern. Und deshalb dürfen wir uns auf das Wiedersehen mit geliebten Menschen, die gestorben sind, freuen. Das wird ein Fest.

Frohe Ostern! Apropos: Let´s dance!

Bild: © www.facebook.com/godnews

Experimentieren erwünscht

Written by admin. Posted in Café Scandalon, Gipfeltreffen, Gottesdienst, Jugendbewegung

In Scandalon und Gipfeltreffen stehen 2016 spannende inhaltliche und praktische Veränderungen an. Manche kann man sogar schmecken. Immer wieder sprechen wir über das Thema Gerechtigkeit, aber das Reden reicht uns eigentlich schon lange nicht mehr, es sollen Taten folgen. Wir wagen den Schritt vom Gehörten zum Verstandenen, denn egal ob in der Werbung, in Gesprächen mit unseren Freunden, in unseren wöchentlichen Jugendgottesdiensten: Nachhaltigkeit, FairTrade und Bio sind schon lange nicht mehr nur Themen für „Spießer“ oder „Ökos“. Was bedeutet das jetzt aber genau für die Praxis?

Wir hatten bereits faire Schokolade eingeführt, andere Cola ausprobiert, jetzt soll es weiter gehen: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Umstellung unseres Denkens, die das Sortiment im Jugendcafé und unsere Einstellungen zum Thema Lebensmittel betrifft? Was, wenn wir gezielt auf regionale Anbieter von Getränken, Obst, Gemüse, Wurst und Käse und auf faire Süßigkeiten umsteigen würden? Wenn Discounter und Food-Giganten ihren Platz in unserem Kühlschrank verlieren und dafür unsere Aufderhöher Bäcker, unser Bauernladen und der Metzger um die Ecke Ansprechpartner würden? Ihr seht, wir sind gerade mitten in einem Prozess, Verantwortung für uns, unseren Stadtteil und diese Welt neu zu denken.

Das Gipfeltreffen bekommt gleichzeitig seinen neuen Schwung aus einem sechsköpfigen Team, das den Freitagabend neu aufbauen und gestalten möchte. An alle Erhalter-Typen: Keine Panik, es wird nicht alles komplett verworfen und ganz anders gemacht, aber das Gipfel-Konzept wird um wichtige Elemente ergänzt. Jeden Freitag wollen wir Gott auf unterschiedliche Weise begegnen:

teilen

Wir wollen zusammen essen, einander neu in den Blick bekommen und das Leben feiern.

Gottesdienst feiern

Wir wollen gemeinsam mit Gott und miteinander ins Wochenende und die neue Woche starten.

experimente

Wir wollen in Specials und Workshops Neues hören und ausprobieren und praktisch werden, in dem, was wir glauben.

Auf diese Weise bekommt jeder Freitagabend seinen eigenen Spirit. Und durch die neuen Elemente entsteht viel Raum, sich einzubringen und auszuprobieren. Jede/r Jugendliche ist eingeladen, ein Teil davon zu sein.

Impulstag mit Martin Hofmann 30.1.16

Written by wolfgang. Posted in Events

“Stark ins Leben – Mündig glauben in Zeiten des Umbruchs”. Umbrüche erleben wir mehr als genug – sowohl im persönlichen Leben als auch in unserer Gesellschaft. Dies geht auch an Leben und Arbeiten in der Gemeinde nicht vorbei. Wir gehen wir damit um? Einschließen in einen Cocon? Oder Umbrüche als Chance sehen, dass unser Glaube sich verändert – und daran wachsen kann? Was bedeutet das unsere Gemeindearbeit der Zukunft? Diesem Thema wollen wir uns am 30. Januar beim Impulstag für Mitarbeitende stellen.

Der Referent: Martin Hofmann ist als Dipl. Soziologe an der TU Darmstadt und ebenso Leitungsmitglied seiner Kirchengemeinde. Er ist Mitherausgeber zweier Bücher, die sich mit dem Scheitern von Glauben wie auch mit dem Weg zu einem veränderten, mündigen Glauben beschäftigen. Nach seinem Vortrag wird es uns zu Fragen und zum Gespräch zur Verfügung stehen.

In diesem Video bekommt man schon einmal einen kleinen Eindruck, wen wir da zu Gast haben werden:

Der Ablauf des Tages:
10.30 h: Zeit zur Begegnung, „Coffee to come“
11.00 h: Gemeinsamer Auftakt, Vortrag und Gespräch im Plenum
13.00 h: Mittags-Imbiss und Pause
14.00 h: Thematische Gesprächsgruppen zur Konkretion in unserem persönlichen und gemeindlichen Alltag
15.30 h: Informationen aus der Gemeindearbeit und geistlicher Abschluss
16.00 h: Kaffeetrinken und offenes Ende

Anmelden bitte schnell und per Mail: anmeldung@rupelrath.de.

Seminare für Mitarbeitende

Written by wolfgang. Posted in Seminar

Auch 2016 finden wieder Mitarbeiter-Schulungen für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und alle, die es noch werden möchten, statt. Für die Jüngeren gibt es diesmal sogar etwas ganz Neues:

Die Juniorschulung! 12-15jährige sollen auf ihrem Weg zur Mitarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit gefördert werden, eigene Gaben und Talente entdecken können und natürlich auch Inspiration für Spiele bekommen.

Die zweite Mitarbeiterschulung ab 15 Jahren ist der Kurs zum Erwerb einer Jugendleitercard (JuLeiCa). Euch erwarten Ideen zur praktischen Gestaltung von Spielen, rechtliche Grundlagen zum Umgang mit Jugendlichen, Vorbereitungen zur Gruppen und Andachtsgestaltung und geistliche Impulse.

Hier die Fakten:

Junior-Schulung für 12-15-Jährige

15. bis 17. April 2016 in der Jugendbildungsstätte Radevormwald sowie an 4 weitere Nachmittagen in den Gemeinden in Solingen (Termine werden noch bekannt gegeben).
Die Kosten: 35€ für Unterkunft und Verpflegung.

Mitarbeiter Schulung (JuLeiCa-Kurs) ab 15 Jahren

Kurs Teil A: 05.-08. Februar 2016. Kosten 45€ (Unterkunft/Verpflegung).
Kurs Teil B: 07.-12. Oktober 2016. Kosten 85€ (Unterkunft/Verpflegung). Beides in Radevormwald.
Weitere Infos und Anmeldeflyer für beide Schulungen gibt es im Jugendbüro sowie unter www.evjugendsolingen.de!