Herzliche Einladung: Tag der Begegnung

Written by lukasschrumpf. Posted in Events

Hast Du Dich schon einmal gefragt, was wir in der Jugend Rupelrath machen? Wer wir eigentlich sind?

Über all die Jahre haben viele Menschen diese Jugend geprägt. Doch was hat die Jugend vor 15 Jahren eigentlich ausgemacht? Wie hat sich das verändert? Wir wollen gemeinsam diese Geschichten erforschen und neu aufleben lassen! Denn eine Sache ist klar, Jugendarbeit besteht nicht nur aus Jugendlichen!

Du hast ein Herz für Jugendliche und junge Erwachsene? Du hast früher Hauskreise, Jungschargruppen, Jugendgottesdienste gemacht oder gar eine Jugendgruppe geleitet? Du möchtest Dich einbringen, Gottes Reich vielleicht an einer für Dich anderen Stelle bauen und dabei anderen etwas mitgeben auf ihrem

Weg mit Gott? Vielleicht hast Du aber noch nie etwas mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun gehabt, möchtest aber ein Experiment wagen? Egal wo Du stehst und welche Geschichte Gott bisher mit Dir geschrieben hat, lass es uns wissen.

Hierfür ist es nicht wichtig, ob Du schon ein alter Hase bist oder noch grün hinter den Ohren. Wir wollen Dich gerne kennenlernen! Als Gott Abraham berief, war er schon alt und David noch ein kleiner Junge. Wir wollen ehrlich mit unseren Erfolgen sein, aber auch ehrlich mit unseren Niederlagen umgehen. Wir wollen Mentoren sein. Wir wollen Lernende sein. Aber wir wollen vor allem eins: uns herausfordern lassen und uns gegenseitig herausfordern und ermutigen.

Was erwartet Dich? 

Frühstück. Geistlicher Input. Leben teilen. Gemeinschaft. Neue Begegnungen.

Wer ist eingeladen? 

Und genau deshalb ist jeder willkommen, der sich der Gemeinde Rupelrath und insbesondere der Jugendarbeit verbunden fühlt.

Treffpunkt 

Wir treffen uns am Samstag, 24.03.2018 von 10.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindehaus!

Wir freuen uns auf Dich und Deine Geschichten!

Lukasz Kasprowicz und Ricarda Sobiech

Frühlingsangrillen der Jugend Rupelrath

Written by lukasschrumpf. Posted in Events, Gipfeltreffen

Neu im Gipfelteam dabei, durften Hannah Ulbrich und ich am 31.03.2017 nicht nur den Frühling begrüßen, sondern auch die Grillsaison eröffnen. Wir hatten uns für die Aufgabe gemeldet, weil sie für den Anfang einfach erschien. Doch wir haben ziemlich schnell bemerkt, dass wir sehr viel organisieren müssen und auf viele Leute angewiesen sind, die mithelfen. Für die Planung wurde eine Liste für das Buffet erstellt, die mit auffälligen Materialien aus der Bastelecke beklebt wurde. Durch das super Design hatten sich sofort viele Freiwillige gefunden, die etwas zum Buffet beisteuern wollten. So wurde am Freitag, dem 31. März, zur „Gipfelzeit“ in Rupelrath angegrillt. Für den Aufbau von Biertischen und Grill hatten sich rechtzeitig einige Jugendliche getroffen. Dank der Rupelrather Viertelstunde, trudelten nach und nach immer mehr Leute ein und das Buffet füllte sich. Die Kirche spendierte die Würstchen, alles andere wie Salate, Kuchen, Brötchen und Getränke steuerten die Jugendlichen bei. Gegen 20 Uhr hatte sich die Wiese neben dem Scandalon gut gefüllt. Die Ankündigung von Essen und nettem Beisammensein hatte mehr Leute angelockt als erwartet, sogar einige, denen es sonst schwer fällt, den Weg zum Gipfel zu finden. Einerseits waren wir froh über die große Gruppe, doch gleichzeitig befürchteten wir, zu wenig Essen zu haben. Im Nachhinein sind wir uns aber sicher, dass keiner hungrig nach Hause gehen musste. Vor dem Essen gab es ein Begrüßungswort, und die große Zahl an Jugendlichen wurde genutzt, um neue Ideen und Themenvorschläge für den Gipfel zu sammeln. Gegrillt wurde von unseren beiden Grillmeistern Juli und Mika, die das Handwerk des Würstchengrillens meisterhaft beherrschten. Alle waren zufrieden, und es hat super geschmeckt. Für die Vegetarier unter uns war natürlich auch gesorgt, und es gab extra Maiskolben, die reißenden Absatz gefunden haben. Simon und Robert hatten sich mal wieder etwas Ungewöhnliches einfallen lassen: Sie hatten eine Seifenblasenmaschine mitgebracht, die leider nur kurz zum Einsatz kam, weil der Wind zu stark war. Der Abend war ein voller Erfolg. Alle haben sich wohl gefühlt, nett zusammengesessen und erzählt. Viele Hände haben schließlich beim Abbau geholfen, nur das Spülen war nicht so beliebt. Einige Teller und Schüsseln warten jedoch noch darauf, abgeholt zu werden. Ein cooler Abend für nette Leute, der sich jeden Freitag beim Gipfel wiederholt!

Mitarbeiter-Wochenende

Written by lukasschrumpf. Posted in Events

Wenn ich an dieses Wochenende (10.03.–12.03.2017) denke, dann fallen mir zwei Sachen ein: einmal natürlich die Gespräche, die ich geführt habe, mit Menschen, die ich zwar irgendwie kannte, aber bei denen mir klar wurde, dass ich sie gar nicht so richtig kannte. Es ist schon merkwürdig, wenn man überlegt, dass Menschen (eigentlich) in dieselbe Gemeinde gehen, (fast) dieselben Lieder singen,  denselben Glauben teilen, dieselben Zweifel haben, nach denselben Dingen suchen und trotzdem aneinander vorbei leben, weil sie diese Gemeinsamkeiten nicht sehen. Das Verrückte daran ist, und das ist das zweite, das mir bei dem Gedanken Mitarbeiter-Wochenende einfällt, dass beide Fraktionen (und damit meine ich uns und euch, also die Jugendlichen und die Etwas-weniger-Jugendlichen) dasselbe denken: „Die wollen nicht wissen, was ich darüber denke.“ An diesem Wochenende habe ich gemerkt, dass ihr oft glaubt: „Diese Jugendlichen wollen nicht wissen, was ich darüber denke, weil ich denen wahrscheinlich zu langweilig bin oder zu alt oder zu öde.“ Tatsächlich dachte ich immer über euch: „Die wollen nicht wissen, was ich darüber denke, weil ich denen zu unwissend bin oder zu jung oder zu hip.“ Was mich also sehr überrascht hat, war eure Überraschung über meinen/ unseren Wunsch, mal mehr von euch zu hören. Und ja, das stimmt. Ich weiß nicht, wie viele Gespräche mit Leuten in meinem Alter ich schon darüber hatte, dass uns Menschen fehlen, die uns Vorbilder sein können (ich bin 19). Als ich Konfi war, gab es das noch. Die Leute, die damals Gipfel gemacht haben, haben uns – sicher unbewusst – ihren Glauben vorgelebt, uns davon erzählt, mit uns Gespräche geführt, aber uns auch einfach durch ihre Anwesenheit geholfen. Nun sind wir in diesem Alter und, ob ihr es glaubt oder nicht, uns fehlt es, solche Menschen um uns herum zu haben, solche Menschen wie euch. Ich bin froh, dass wir dieses Wochenende nutzen konnten, das mal zu sagen und ich hoffe, dass unsere Gemeinde dadurch zusammenwächst und diese Schwelle zwischen uns – aus dem Scandalon – und euch gebrochen wird.  Wir sind zwar immer noch unten im Scandalon, aber mal ehrlich: Das ist auch nur die Treppe runter.

Rosalie Dahl

Super Bowl = Superkurze Nacht im Scandalon

Written by lukasschrumpf. Posted in Events


Dass Sport immer schon eine wichtige Rolle in der Rupelrather Jugend spielte, war alleine durch die Größe des kircheninternen Bayern-München-Fanclubs zu sehen. Doch wer hätte gedacht, dass sich einige Jugend¬liche auch freiwillig die Nacht um die Ohren schlagen, wenn es um einen ganz anderen Sport geht? Am Sonn¬tag, dem 5. Februar, war es wieder soweit: der Super Bowl, das Endspiel der National Football League, stand vor der Tür. Das mutmaßlich größte Sportereignis der USA, welches dort den Status eines inoffiziellen Feier¬tages genießt, begeistert auch jährlich Rupelrather und somit wurde das Spiel im Scandalon übertragen.
Der Abend ging um 17:00 Uhr mit Hot Dogs und einem Film los; es waren schließlich mehrere Stunden zu füllen, denn durch die Live-Übertragung war der Kick-off („Anstoß“) erst um 00:30 Uhr. Nach langem Warten ging es endlich los, und wir sahen ein packendes Spiel zwischen den New England Patriots und den Atlanta Falcons. Obwohl die New England Patriots der klare Favorit waren, mussten sie zu Beginn viele Punkte einbüßen und die Atlanta Falcons lagen zur Halbzeit komfortabel in Führung, welche sie über den Spielver¬lauf noch ausbauten. Fast unmöglich schien der Aus¬gleich oder gar die Führung bis zum Ende der regulären Spielzeit für die Patriots. Zur Überraschung aller gelang ihnen kurz vor Schluss doch noch der Ausgleich und das Spiel ging in die Verlängerung. Jetzt wurde es richtig spannend, und an Schlaf war nicht mehr zu denken. Durch einen glücklichen Münzwurf für die Patriots ge¬wannen sie in der Nachspielzeit, sehr zur Enttäuschung der vielen Atlanta-Falcons-Anhänger im Scandalon.
Durch die zahlreichen Werbeunterbrechungen und die legendäre Half-Time-Show war das Spiel erst gegen 04:30 Uhr zu Ende und für alle, die am nächsten Morgen in die Schule oder zur Arbeit mussten und bis zum Ende mitgeguckt hatten, dauerte es ein bisschen, bis sie das Schlafdefizit wieder aufgeholt hatten. Nichtsdestotrotz war es ein unvergesslicher Abend, nach dem sich zwar alle auf ihr Bett freuten, aber alleine das mitreißende Spiel und die fantastische Atmosphäre im Scandalon machen Lust auf den nächsten Super Bowl.