Kommende Jugendfreizeit 2018

Written by lukasschrumpf. Posted in Sommerfreizeit, Uncategorized

ORT: Lyngså/ Region Sæby (Dänemark)
TERMIN: 14.08.2018 – 27.08.2018
TEILNEHMER/INNEN: Jugendliche von 14 – 17 Jahren
UNTERBRINGUNG: Es trennen uns nur 100 m zum wunderschönen Sandstrand. Großzügige Freizeitanlage mit einem über 10.000 m2 großen Dünengrundstück und eigenem Strandzugang. Das Haus bietet einen großen Speisesaal, eine Terrasse mit Meerblick, Aufenthaltsräume, Seminarräume und ein Kaminzimmer.
WISSENSWERTES: Die Nord-Ostküste Dänemarks hat einiges zu bieten: Flach abfallende, wunderschöne Strände, imposante Wanderdünen und ein herrliches, kilometerlanges Radnetz um Skagen sowie lebendige Küstenstädtchen. Im Ort ca. 400m vom Haus entfernt, gibt es in der Sommersaison einen kleinen Strandkiosk mit einigen Lebensmitteln, Eis und Softdrinks. In Lyngså (3km) gibt es einen Supermarkt. Discounter (zB. Aldi und Lidl) befinden sich in Sæby (10km).
PROGRAMM: Der Sandstrand und das milde Klima laden ein zum gemeinsamen Baden, Relaxen, Spielen, Sport, Spaß und Action. Inhaltlich möchten wir durch Impulse, Seminare und geteiltes Leben gemeinsam entdecken, was Gott mit uns, unserem Leben und unserer Story vor hat.
LEITUNG: Team aus erfahrenen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Jugendreferent Lukasz Kasprowicz (Gemeindepädagoge & Erzieher)
INFOS UND ANMELDUNG: Jugendbüro Ev. Kirchengemeinde Rupelrath – Mail: kasprowiz@rupelrath.de
PREIS: ca. 490,- Euro inkl. Hin- und Rückreise mit Reisebus, Fährfahrt, Unterbringung in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung, Tagesausflug, Programm, Material.

Jugendfreizeit 2017

Written by lukasschrumpf. Posted in Sommerfreizeit

Im August waren 70 Jugendliche aus der Gemeinde mit 16 Mitarbeitern und 2 Köchen auf der dänischen Insel Bornholm. Ein Brief nach Hause gibt Einblick in zwei spannende Wochen:

14:45 Uhr, kurz nach dem Mittagessen, mitten in der Mitarbeiterbesprechung, herrscht große Verzweiflung über den fehlenden Spülkorb der Spülmaschine für das Besteck. Die Aktivboxen lassen unsere Kaffeetässchen erzittern, denn alle Kaffeetassen befinden sich in den absorbierenden Händen der Teilnehmer. Trotz zeitin­tensiver Vorbereitungen (ca. ein halbes Jahr) entstehen in der Besprechungen noch mal Grundsatzdiskussionen

über den gesamten Wochenplan.

Leider übersehen wir dabei, wie unschuldige Konfi­mädels ihre neugierigen Köpfchen in Jungszimmer stecken. Dafür können wir folgenden Erfolg verbuchen: Das Nachtcafé, ein Snack um 22:00 Uhr, der aus Nutel­la-Toast besteht, wurde erfolgreich von der Raubtier­fütterung zum gesitteten Nachthupferl transformiert. Kaum zu glauben beim Gedanken an die Mahlzeiten, deren Lautstärke einem Tornado glichen, was eventuell an diversen Wasserspielchen der Mitarbeiter liegen könnte. Über unser tägliches Essensmenü geben wir besser keine genauere Auskunft – außer Hotdogs, Burger oder Gyros, da hier sonst alle vor Neid erblassen würden.

Apropos Essen – die Küche wird wie jedes Jahr selbst zum Abenteuerspielplatz, wo unsere Teilnehmer zum ersten Mal in ihrem Leben Paprika schneiden, Kartoffeln schälen oder Eier pellen müssen. Zu dieser schweren Arbeit kommt noch das tägliche Putzen

unserer Unterkunft hinzu. Merke: Eine halbe Flasche Bodenreiniger reicht gerade für die Reinigung einer einzelnen Dusche, denn viel hilft viel. Wobei zu viel Reinigungs-Einsatz wiederum zu eingeschlagenen

Fensterscheiben durch Mülltüten führen kann. Davon positiv gestimmt, erfreuen wir uns an einer vorbild­lichen Pünktlichkeit seitens aller Teilnehmer, aufgrund der Gesangseinlage des Freizeitleiters wegen Zuspät­kommens. Neben schiefen Gesängen hat auch diese Freizeit wieder einen Dauerbrenner: ‚Bitte aufstehen, wir singen History Maker!‘.

Am Abend wird unser Worship mit derselben Begeiste­rung, aber erhöhtem Taschentuch-Vebrauch aufgenom­men. Dies verdanken wir vor allem den emotionalen

Abendabschlüssen, die den heiligen Geist in unsere Mitte bringen. Beeindruckend sind dabei vor allem ältere Teilnehmer, die sich in Form von Seelsorge und Predigten einbringen.

Leider ist dies jedoch kein Freifahrtschein, um beim morgigen Appell zu fehlen. Um 5:30 Uhr am Tag des Survival-Spiels haben unsere Survivor putzmunter pa­rat gestanden und sich einem knochenharten Frühsport unterzogen. Um den Biorhythmus der Mahlzeiten

nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, war eine klei­ne Mütze Schlaf noch mal gestattet, bevor unsere au­thentischen Mensafrauen die Haferschlotze austeilten. Vollgepumpt mit Proteinen bezwangen unsere Survivor dann den auszehrenden Parcours und bewiesen dabei enormen Teamgeist. Um die Gemüter anschließend zu besänftigen, unterzogen sich auf die Mitarbeiter der Tortur und ließen sich von Teilnehmern peinigen,

erniedrigen, bemehlen und bematschen.

Für Abwechslung sorgte dann unsere Beachparty mit internationalen Volleyball-Stars, rasenden Reportern, einheizenden Showacts, detailverliebten Dekorateuren,

unaufhaltsamen Ultras und raffinierter Küche. Die besten DJs der Welt füllten die Tanzflache nach nur wenigen Beats und sorgten damit für einen unvergess­lichen Abend.

Zu dem Zeitpunkt, an dem wir den Brief geschrieben haben, warteten auf uns noch ein Tagesausflug ins Joboland, auch bekannt als ökologisches Phantasialand, der Kreuzabend, ein Geländespiel, der bunte Abend und die 24-stündige Rückfahrt.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann vermerkt werden, dass es wieder mal eine unfassbar schöne Freizeit war und wir jedes Jahr erneut wissen, warum wir uns das eigentlich alles antun.

Planung der Jugendfreizeit 2017

Written by lukasschrumpf. Posted in Sommerfreizeit

Freizeitplanung aus über 500 km Entfernung – unmöglich? Nein! Seit nun vier Jahren plane ich die Sommerfreizeiten aus Berlin mit. Auch dieses Jahr ermöglicht mir das Freizeitteam trotz der weiten Entfernung, mit auf die Freizeit zu fahren und Teil einer großartigen Zeit zu sein. Da wir schon ein halbes Jahr im Voraus mit den Planungen beginnen, lässt sich ein gewisser Aufwand vermuten, den ich durch die Entfernung nicht gerade reduziere: Bei kleineren Besprechungen werde ich digital dazu geschaltet und kann somit meine Ideen einbringen und die Freizeit mit gestalten. Für die Treffen im gesamten Freizeitteam funktioniert das zwar nicht, aber letzten Monat war ich spontan in Solingen und wir organisierten prompt ein Teamtreffen, damit ich noch mal vor Ort dabei sein konnte. Für mich zeigt sich in dieser Rücksichtnahme eine große Wertschätzung, weshalb ich jedes Jahr gerne wieder mitfahre – trotz Studiums in Berlin. Jetzt war auch schon das Vortreffen für die Freizeit, wo wir uns alle – Teilnehmer und Mitarbeiter – einfinden, um uns schon einmal etwas kennenzulernen. Leider konnte ich nicht dabei sein, aber mir wurde berichtet, dass es ein schöner Nachmittag gewesen ist. Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis zur Freizeit und es gibt noch einiges zu organisieren, obwohl wir sehr gut im Zeitplan liegen. Ich versuche, so viel es geht von Berlin aus zu übernehmen und kurz vor der Freizeit kann ich dann wieder von Rupelland aus mit organisieren. In der Vorbereitungszeit merke ich auch jedes Jahr aufs Neue, dass Projekte wie eine Sommerfreizeit unglaublich bereichernd für mich sind, und ich diese nicht missen möchte.

Sabrina Elsen

Erlebnisreich, emotional & unvergesslich

Written by admin. Posted in Norwegen 2016, Sommerfreizeit

In diesem Jahr führte uns die Jugendfreizeit nach Norwegen. Nach 23 Stunden anstrengender Fahrt mit Bus und Fähre kamen wir im Örtchen Tonstad an. Der erste Blick fiel auf den See und die wunderschöne Natur, die unser Haus „Tonstadli“ umgab. Mit 105 Personen verbrachten wir dort Zeit in einer wunderbaren Gemeinschaft und erlebten ein Abenteuer nach dem anderen.

Das Programm war vielseitig: Angefangen mit den Village Wars, wo um das Ansehen der Teams gekämpft wurde, über „Retro – the game show“, bei der die verschiedensten Aufgaben auf eine lustige Art und Weise zu bewältigen waren. An diesem Abend schlüpften die Mitarbeiter in Rollen wie die Spice Girls, Backstreet Boys, Dieter Bohlen oder Thomas Anders. Florian Goldmetall durfte als Moderator natürlich auch nicht fehlen.

Bis hin zum schönen Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot und Musik, bei dem sich alle um das Feuer drängten, da die Temperaturen in Norwegen nicht immer die wärmsten waren. In der zweiten Hälfte der Freizeit gab es den Wikinger-Abend, wo sich jeder wie ein wilder Wikinger verhalten musste, um vor dem Ältestenrat (Wolfgang & Shabnam Arzt und Rainald & Julia Rasemann) zu glänzen sowie „Survival of the fittest“, bei dem man durch Matsch robben, bei Hitze laufen und die Wasserrutsche runter rutschen musste.

Der Tagesausflug nach Stavanger war auch riesig, da wir Norwegen noch näher kennenlernen konnten. In kleinen Gruppen konnten wir die Stadt erkunden, egal ob Hafen, die Altstadt oder auch Geschäfte. Auf dem Hin- und Rückweg hatten wir die Möglichkeit, etwas mehr von der Natur Norwegens zu sehen. Der Wasserfall Månafossen war atemberaubend und auch der Strand sehenswert, auch wenn das Wasser zu kalt zum Schwimmen war.

Wie im letzten Jahr war der Sinnesabend ein Highlight, bei dem man sich komplett auf seine Erfahrungen mit Gott und auf die eigenen fünf Sinne einlassen konnte. Das komplette Gegenteil hingegen war der bunte Abend, der voller Humor, Spaß und jeder Menge Lachen war, da wir Teilnehmer eigene Programmpunkte einbringen konnten, bei denen die Mitarbeitenden schön veräppelt wurden, wie die Datingshow, der Kurzfilm oder die Oscarverleihung.

Nach jedem der langen und ereignisreichen Tage gab es einen Abendabschluss mit Musik und einer Andacht, die zum Nachdenken anregte und oft sehr emotional war. Alle konnten bei den gemeinsamen Gebetsrunden etwas mit der Gruppe teilen oder mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Nach wenigen Stunden Schlaf, der das eine oder andere Mal von Streichen unterbrochen wurde, gab es nach dem gemeinsamen Frühstück Impulse, Seminare oder freie Zeit. Bei den Impulsen zum Freizeitthema “Nordlichter” hörten wir von den Erfahrungen mancher Mitarbeiter, die uns über uns selbst und unsere Beziehung zu Gott nachdenken ließen.

Am besten hat uns der Kreuzabend gefallen, der uns allen eine Gänsehaut verpasst hat. Im Namen von allen bedanken wir uns bei Mathis Schelkes für die unbeschreiblichen Bilder von Jesus am Kreuz. Ein großes Dankeschön auch an die Mitarbeiter, die diese Freizeit zu einer unvergesslichen gemacht haben. Sie haben für uns so viel Zeit und Liebe in die Organisation investiert, ohne etwas dafür zu verlangen. Ihr seid die Besten!
Diese Freizeit war sehr schön und hat uns Teilnehmern sehr viel für unser Leben beigebracht. Sie lehrte uns, wie unsere Beziehung zu Gott aussehen könnte und wie das Leben so ist, voll mit guten und schlechten Zeiten und dass nur wir unsere Geschichte mit Gott und allen anderen schreiben.

Ilenia Ania & Lisa Krapp